AG- Sitzung im Rahmen der GMDS- Jahrestagung 2017

 

Im Rahmen der 62. GMDS- Jahrestagung in Oldenburg findet am Dienstag, 19.09.17 in der Zeit von 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr im Raum A05 0-056 die diesjährige Sitzung der AG "Informationsverabreitung in der Pflege" statt. 

Mitglieder und Interessierte sind herzlich willkommen!

 

 

GMDS AG unterstützt Bundesverband Pflegemanagement 

bei der Erstellung der Broschüre

„IT in der Pflege – Moderne Kommunikationstechnologien für eine flächendeckende, sektorübergreifende Pflege“

Die GMDS AG „Informationsverarbeitung in der Pflege“ hat den Bundesverband Pflegemanagement bei der Erstellung der Broschüre „IT in der Pflege – Moderne Kommunikationstechnologien für eine flächendeckende, sektorübergreifende Pflege“ aus wissenschaftlicher Perspektive unterstützt. Ziel der Broschüre ist es, die unterschiedlichen Facetten von eHealth zu reflektieren und die Potenziale des Einsatzes von IT in der Pflege darzustellen. Insbesondere im Zusammenhang mit der Professionalisierung und Weiterentwicklung des Pflegeberufs eröffnet der Einsatz von IT vielfältige Handlungsfelder, die bislang weitgehend ungenutzt sind.
Die Broschüre ist im Mai veröffentlicht worden und ist über den Bundesverband Pflegemanagement (www.bv-pflegemanagment.de) zu beziehen oder steht auf dessen Homepage als Download zur Verfügung.

 

++ Neuerscheinung ++ Introduction to Nursing Informatics ++

This 4th edition of Introduction to Nursing Informatics is designed for use by practicing nurses and students in undergraduate programs of study. It presents the fundamental concepts of Nursing Informatics, and includes a number of contributions from leading experts who have practiced in the field of informatics over a number of years. The information is presented and integrated in a purposeful manner to encourage you to explore key concepts, starting with the fundamental concepts and then progressing on to core concepts and practice applications in the later sections. Briefly, the word CARE is presented as an acronym for Connected Health, Administration, Research and Education and the book is organised in sections with these sub themes. Critically, the content is linked with case-based examples to contextualize the theory presented.

 

Kommentierung des eHealth Gesetzentwurfes:

Perspektive pflegerische Versorgung von Menschen

Die GMDS- AG "Informationsverarbeitung in der Pflege" hat sich mit einer eigenen Stellungnahme an dem Kommentierungsverfahren zum Referentenentwurf eines Gesetzes für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (eHealth Gesetz) vom 13.01. 2015 teilgenommen.

Den Kommentar der GMDS- AG finden Sie auf unserer Seite "Stellungnahmen".

Darüber hinaus finden Sie hier die allgemeine Kommentierung durch die GMDS: Stellungnahme GMDS

Zusätzlich hat sich die GMDS an einer Verbände übergreifenden Stellungnahme zum Thema Interoperabilität beteiligt: Stellungnahme Interoperabilität.

 

Gemeinsamer Workshop

für eine sichere und patientenorientierte Kommunikation

über Einrichtungsgrenzen 

Osnabrück. Unter dem Motto „Patientenzentrierte Gesundheitstelematik in der Praxis: multiprofessionell, sicher und erfahrbar“ organisierten das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück und Gewinet am 27. November 2014 einen Workshop für Führungskräfte im Gesundheitswesen. Unter dem Dach von eHealth.Osnabrück, einer Initiative des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, referierten und diskutierten Experten zu dem Thema der Überwindungen von Informations- und Kommunikationslücken bei Verlegung und Entlassung. Als Keynote Redner führte Professor Nicholas Hardiker aus Manchester in die Herausforderungen und Chancen von eHealth ein. Denn während die Raumsonde Rosetta Nachrichten von einem Milliarden Kilometer entfernten Kometen sendet, werden Patientendaten oftmals immer noch papiergebunden versendet, wie Dr. Christoph Seidel, Vorsitzender der eHealth.Niedersachsen Initiative erläuterte. Vor diesem Hintergrund waren die Vorträge über die Erfahrungen einer elektronisch unterstützten Entlassung, Überleitung und Einweisung zwischen Klinikum Osnabrück und Einrichtungen des Diakoniewerks Osnabrück umso interessanter für das Publikum. Denn elektronische Entlassungen sind heutzutage so umsetzbar, dass die elektronische Gesundheitskarte jedes Patienten und der Heilberufsausweis der Ärzte und Pflegekräfte für eine sichere Nutzung der persönlichen Daten sorgen können, so Dr. Björn Sellemann von der Universitätsmedizin Göttingen. Dabei entscheidet der Patienten selbst, wer auf seine Daten in der gemeinsamen Akte zugreifen darf. Der größte Vorteil liegt in der umfassenden und gezielten Informationsweiterleitung wie Herr Schulte vom Klinikum Osnabrück darstellte. Damit wird Informationskontinuität hergestellt, die eine wichtige Voraussetzung für die Versorgungskontinuität bildet. Mit diesen Entwicklungen steht Deutschland nicht allein. Herr Flemming von der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück berichtete über Ansätze in anderen Ländern, den elektronischen Pflegebericht zu standardisieren. Dabei finden - so Flemming - die Aktivitäten um den deutschlandweiten Standard international große Beachtung. Für die Akzeptanz eines gemeinsamen Aktensystems, in dem der ePflegebericht abgelegt wird, spielen sichere Server- und Netzwerktechnologien - wie Herr Kuhlisch vom Fraunhofer Institut in Berlin erläuterte - und eine gute Benutzeroberfläche - wie Frau Paul von der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen darlegte - eine Schlüsselrolle. Für eine flächendeckende Verbreitung der in Osnabrück erprobten Software-Lösung einer gemeinsamen Akte ist jedoch nicht zuletzt die Politik gefragt. Denn einige Hürden gilt es für den Routineeinsatz zu nehmen. Dazu zählt, dass nicht nur administrative Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte, so wie es bislang der Fall ist, liegen, dass Pflegekräfte routinemäßig einen Heilberufsausweis über das elektronische Gesundheitsberuferegister erhalten und dass Patienten selber auf ihre Daten zugreifen können. Diese Aspekte wurden kontrovers in der anschließenden Podiumsdiskussion erörtert, in der die Pflegedirektorinnen Frau Maier Universitätsklinikum Essen, Frau Meyenburg-Altwarg, Medizinische Hochschule Hannover, der Geschäftsführer des größten Verbandes von Pflegekräften, des DBfK, Herr Wagner, der Geschäftsführer der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen, Herr Mittelstaedt und Herr Dr. Seidel, als Vertreter der Gesundheitsdatenbank Niedersachsen vertreten waren. Die Krankenversicherten haben dabei viel in den Händen, so die einhellige Meinung. Wenn die Patienten auf einer transparenten Weiterleitung und einer Einsicht in ihre eigenen Daten bestehen, kann sich der Gesetzgeber nicht verweigern. So gesehen gibt es viel in Sachen eHealth Gesetz auf den Weg zubringen. Mit diesen Worten verwies Frau Dr. Wilke vom Bundesgesundheitsministerium abschließend auf die weiteren Entwicklungen in der Politik. Mit seinen beispielhaften Erprobungen hat Osnabrück die Nase vorn.

Die Vorträge vom Workshop finden Sie auf den Seiten des Netzwerks Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.

 

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