"Die Pflege sollte sich auf Telehealth und Telemonitoring vorbereiten"

In einem Interview anlässlich der medica 2013 rät Frau Prof. Dr. U. Hübner, dass IT-Lösungen für die Pflege die Referenzterminologie ICNP (Internationale Klassifikation der Pflegepraxis) unterstützen sollten. Darüber hinaus sollte sich das Pflegemanagement auf den demografischen Wandel mit einem erhöhten Bedarf an Telemedizin-Lösungen vorbereiten.

Das komplette Interview finden Sie hier: Stellungnahmen

 

 Stellungnahme zum bvitg- Papier: " E-Health in der Pflege"

Das Papier des bvitg „E‐Health in der Pflege“ stellt die Ergebnisse mehrerer Workshops dar, an dem Vertreter von Verbänden und Einrichtungen das Thema aus der Perspektive der Alltagspraxis beleuchtet haben. Es umreißt den Handlungsbedarf im Bereich Pflege und Informations‐ und Kommunikationstechnologie. Die GMDS wurde vom bvitg um eine wissenschaftliche Stellungnahme gebeten. Die GMDS- AG "Informationsverarbeitung in der Pflege" hat in einem offenen Verfahren unter ihren Mitgliedern eine entsprechende Stellungnahme verfasst, die nun an den bvitg übergeben wurde.

Die konsolidierte Stellungnahme der GMDS kann hier eingesehen werden: Stellungnahme

Der besondere Dank gilt den Reviewern für Ihre Zuarbeit!

Weitere Informationen zum bvitg Papier finden Sie auf den Seiten des FINSOZ.

 

 

 Internationale Aktivitäten zum eNursingSummary werden fortgesetzt!

Das eNursingSummary stellt eine Kernanwendung im Rahmen von eHealth dar, denn die Pflege ist die Berufsgruppe, die am nächsten am Patienten ist und dessen Versorgungsprozesse innerhalb einer Einrichtung und über dessen Grenzen hinweg steuert.

Die eNursingSummary muss auf der einen Seite in ihrer Struktur weltweit standardisiert sein und auf der anderen Seite so flexibel sein, dass die Inhalte unterschiedlichster Pflegeszenarien in ihm abgebildet werden können.
Aufgrund der Relevanz des eNursingSummary gibt es viele nationale Initiativen und Aktivitäten internationaler Standardisierungsorganisationen zur Entwicklung eines gemeinsamen Rahmens für das eNursingSummary.

Auf einem gemeinsamen Workshop mit Vertreterinnen aus Finnland, der Schweiz, den USA, IHE und dem ICN auf der MedInfo 2013 in Kopenhagen wurden die verschiedenen Ansätze vorgestellt und diskutiert.

Diese Diskussion soll nun auf der NursingInformatics (NI) 2014 in Taipeh weitergeführt werden, um daraus zukünftig einen international konsentierten und standardisierten Rahmen für das eNursingSummary ableiten zu können.

 Entwicklung eines gemeinsamen Thesenpapiers zur Tele-Pflege

Der Bundesverband Pflegemanagement e.V. hat nach der erfolgreichen AG „IT in der Pflege“ im Frühsommer 2013 die AG „Tele-Pflege“ ins Leben gerufen. Ziel ist es ein Thesenpapier zur Rolle der Pflege in der Telemedizin zu erstellen, mithilfe dessen eventuell bestehende Informationsdefizite aufgeklärt werden sollen. Die GMDS- AG liefert dafür den wissenschaftlichen Input. Zentraler Ansprechpartner ist hier Herr Dr. B. Sellemann. Das Positionspapier soll im Januar 2014 auf dem Pflegekongress vorgestellt werden.

 

 

GMDS- AG mit einem Panel zur eNursingSummary auf der MedInfo 2013 vertreten

Die eNursingSummary gewährleistet als elektronisches Transferdokument eine kontinuierliche pflegerische Versorgung über die unterschiedlichen Settings hinweg. Um eine Interoperabilität zwischen den verschiedenen Systemen zu gewährleisten, müssen bestehende internationale Standards genutzt werden. Darüberhinaus muss aber auch ein Konsens über die zu transportierenden Strukturen und Inhalte erzielt werden.

Ursula Hübner wird gemeinsam mit den internationalen Kolleginnen Kaija Saranto (Finnland), Amy Coenen (ICNP, USA), Joyce Sensmeier (HIMSS, USA) einen Forum zur eNursingSummary auf der MedInfo 2013 in Kopenhagen durchführen.

Innerhalb des Panels sollen verschiedene nationale Initiativen zur eNursingSummary vorgestellt und auf gemeinsame Ansätze hin diskutiert werden. Ziel ist es, auf diesem Weg den Anstoß zu geben, für eine internationale Diskussion über einen gemeinsamen Rahmen oder ein gemeinsames Informationsmodell, das weltweit für eine pflegerische Versorgungskontinuität genutzt werden kann.

Für weitere Informationen: www.medinfo2013.dk

 

 

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